Single-Bude vs. Liebesnest

Sie pflegen eine glückliche Beziehung und verbringen jede Nacht miteinander? Höchste Zeit für eine gemeinsame Wohnung! Aber was, wenn sich alltägliche Lappalien als Beziehungskiller entpuppen? Über das Pro und Contra des Zusammenziehens …

Sie haben den Partner fürs Leben gefunden? Sie verbringen nahezu jede Nacht miteinander und Sie beschleicht langsam das Gefühl, dass doppelt Miete zahlen pure Geldverschwendung ist? Glückwunsch: Eine gemeinsame Wohnung scheint der nächste logische Schritt zu sein!

Oder nicht? Was, wenn sich offene Zahnpastatuben oder Bartstoppeln im Waschbecken letztendlich als Beziehungskiller entpuppen? LoveScout24 durchleuchtet die Vor- und Nachteile des Zusammenziehens

Das spricht fürs Liebesnest

Was gibt es Besseres, als nach einem stressigen Tag nach Hause zu kommen und dort wartet schon jemand auf Sie, der Sie liebt? Das Schöne am Zusammenwohnen ist, nicht mehr allein zu sein. Bei Fragen und Problemen ist immer jemand da, an den man sich wenden und anlehnen kann. Und: Den Alltag gemeinsam zu meistern stärkt das Gefühl der Zusammengehörigkeit und verleiht Ihrer Beziehung eine neue Intensität.

Wer teilt, gewinnt.

Eine gemeinsame Wohnung hat auch praktische Vorteile: Da Sie sich Miete, Strom, Telefon und Co. teilen, bleibt Ihnen mehr Geld für andere Dinge. Ach ja: Chronische Schlüsselvergesser sparen sich in Zukunft das Geld für den Schlüsseldienst.

Fazit:

Gemeinsam unter einem Dach zu wohnen stärkt die Partnerschaft in vielerlei Hinsicht: Sie lernen sich immer besser kennen und finden so heraus, ob Ihre Beziehung alltagstauglich ist. Noch ein Vorteil: Sie sind gefordert, Konflikten nicht einfach aus dem Weg zu gehen, sondern diese gemeinsam zu meistern.

Das spricht für getrennte Wohnungen

Den Abwasch auch mal stehen lassen. Zocken bis zum Morgengrauen. Sonntags einen Daily Soap-Dauermarathon einlegen. Geht das noch, wenn man zusammenzieht? Der Vorteil an einer gemeinsamen Wohnung: Man ist nicht mehr allein. Der Nachteil: Man ist nicht mehr allein.

Mehr Wir, weniger Ich.

Mit der ersten gemeinsamen Wohnung gibt man auch einen Teil seines Freiraums auf. Statt tun und lassen zu können, was man möchte, gilt es nun, Absprachen mit dem Partner zu treffen – angefangen bei der Einrichtung bis hin zum TV-Programm oder der Verteilung der Haushaltspflichten. Werden diese nicht gerecht aufgeteilt, kann es schnell zu Streitigkeiten kommen.

3 Zimmer, Macken inklusive

Ein weiterer Gesichtspunkt des Zusammenziehens: Sie lernen Ihren Partner von allen Seiten kennen. Also auch pupsend oder in der siffigen Jogginghose, von der er sich nicht trennen kann, weil sie „so gemütlich ist“. Sie finden das putzig? Prima, einem Treffen mit dem Immobilienmakler steht nichts mehr im Wege.

Fazit:

Wer getrennt wohnt, bewahrt sich ein Stück Unabhängigkeit – und einen Rückzugsort, an dem man ganz für sich allein sein kann. Über die Macken des Partners regt man sich nicht so auf, genauso wenig wie über den hässlichen Teppich in seinem Wohnzimmer.

Eine gute Absprache ist die halbe Miete

Sie wissen nicht, ob Sie für das Wagnis gemeinsame Wohnung bereit sind? Verschaffen Sie sich mehr Sicherheit durch ein Vorabgespräch. Dabei klären Sie wichtige Punkte, bevor diese nach dem Umzug zum Streitthema werden: Dazu gehören Miete, Einrichtung sowie die Aufteilung der Haushaltskosten und -pflichten.

Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/tamakisono/473114277; Copyright by: Tamaki Sono