Wieviel Romantik braucht die Liebe?

Gibt es einen Königsweg für eine erfolgreiche und lange Partnerschaft? Sicherlich nicht, denn jede Beziehung ist in ihren Ansprüchen einzigartig. Wie viel ist gut für eine Beziehung? Die LoveScout24-Redaktion bekennet Farbe.

Zwei Autoren, zwei Meinungen – und was meinen Sie? Beziehungen sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie führen. Gibt es dennoch ein Patentrezept für eine erfolgreiche, langlebige und spannende Partnerschaft? Und welche Rolle spielt dabei das Maß der Dinge? Wir fragen uns deshalb nicht: Was ist gut für eine Beziehung? Sondern: Wie viel davon ist gut? Die LoveScout24-Redakteure bekennen Farbe!

Tobias Schickhaus, Werkstudent Redaktion: Viel Romantik ja, aber nicht jede beliebige!
„Um es unmissverständlich zu sagen: Ich mag’s romantisch in der Beziehung! Viel Wertschätzung, viel Aufmerksamkeit, viel Humor – das schafft Romantik, davon nehm ich gerne auch mehr. Problematisch wird es dann, wenn die Kitsch-Falle zuschlägt. Also schnulzige Liebesgeständnisse über SMS oder Ausgehen in ein überteuertes Lokal. Es muss nicht immer wie in Hollywood glitzern, Romantik kann auch sehr nüchtern und praktisch sein: Ungefragt den Abwasch machen, wenn der andere gerade nicht kann, Zeit in ein gemeinsames Hobby investieren oder mal faul die Beine hoch legen und sich eine DVD reinziehen – von solch einer unkomplizierten Romantik kriege ich nicht genug.“

Elisabeth Maugsch, Online-Redakteurin: Auch bei Romantik ist weniger einfach mehr!
„Romantik … bei dem Stichwort denke ich schnell an bunte Plastikrosen vom Volksfest-Schießstand, die im Dutzend undekorativ vor sich hin stauben. Oder an gezwungen stimmungsvolle Abendessen beim Schein von Teelichtern aus dem praktischen 100er-Pack von IKEA. Nett gemeint – aber einfach zuviel des Guten. Darum steht für mich fest: Romantik sollte nur wohl dosiert eingesetzt werden! Umso mehr freue ich mich, wenn mein Freund mich ausnahmsweise mal mit Blumen überrascht. Oder mich spontan zum Essen ausführt, damit ich nach einem langen Arbeitstag nicht kochen muss. Denn das gilt doch eigentlich für alles im Leben: Was man im Überfluss hat, weiß man irgendwann nicht mehr zu schätzen.“