Erholung auf Traumniveau

Erholsamer Schlaf lässt uns frisch und gesund aussehen, stärkt unser Immunsystem und sorgt für Ausgewogenheit. Wir präsentieren 10 Tipps für einen angenehmen Schlaf – ob alleine oder zu zweit.

Erholsamer Schlaf lässt uns nicht nur frisch und gesund aussehen, er stärkt auch unser Immunsystem und sorgt für Ausgewogenheit und Balance. Während die Tiefschlafphasen unserem Körper zu neuer Energie verhelfen, verarbeiten Träume in der REM-Phase all unsere Gedanken und Eindrücke des Tages und sind damit für eine geistige Erholung zuständig.

Viele Menschen haben jedoch immer wieder Probleme, erholsamen Schlaf zu finden oder werden von dauerhafter Müdigkeit geplagt. Passend zum Tag des Schlafes am 21. Juni präsentieren wir zehn einfache Tipps, die jeder umsetzen kann und die garantiert zu einem gesunden, angenehmen Schlaf führen.

1. Eigenen Schlafrhythmus finden

Wichtig für eine erholsame Nachtruhe ist es, seinen eigenen Schlafrhythmus und Schlaftyp zu finden. Während Kurzschläfer gerade mal vier bis fünf Stunden brauchen, um wieder völlig fit zu sein, kann es bei Langschläfern schon einmal acht bis zehn Stunden dauern. Der Unterschied ist, dass Kurzschläfer früher in die Tiefschlafphase fallen und so schneller mehr Erholung erlangen.

2. Auf den Körper hören

Meistens sagt uns der eigene Körper genau, was er braucht, wir müssen nur darauf hören. Genauso ist es auch mit dem Schlaf. Man kann weder zwei schlaflose Nächte in der dritten Nacht nachholen, noch kann man auf Vorrat schlummern. Eine regelmäßige Erholung, die unserer inneren Uhr entspricht, ist deshalb das Beste für uns.

3. Wachphasen sind ein Urinstinkt

Nachts ein paar Mal aufzuwachen ist noch lange keine Schlafstörung. Meist können wir uns am nächsten Morgen nicht einmal daran erinnern. Wer nachts also ab und zu aufwacht, sollte sich keine Sorgen machen. Die nächtlichen Wachphasen können auf einem Urinstinkt beruhen. Schließlich war unser Schlafplatz nicht immer so sicher wie heute. Regelmäßiges Aufwachen war in Urzeiten deshalb eine Sicherheitsmaßnahme, die manchen geblieben ist.

4. Die Gedanken beruhigen

Wer jedoch längere Zeit wach liegt, dem raten Experten aufzustehen und sich ruhig zu beschäftigen. Denn dreht sich das Gedankenkarussell erst einmal, braucht es meist einige Zeit, bis es wieder Ruhe gibt. Versuchen Sie sich abzulenken, zum Beispiel mit einem Buch oder einem Kreuzworträtsel. Alles was Ihre Gedanken beruhigt, wird Sie früher oder später auch einschlafen lassen.

5. Schlafhygiene

Wer sich abends häufig hin und her wälzt und stundenlang Schäfchen zählt, sollte einmal über die eigene Schlafhygiene nachdenken. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, deshalb ist es leichter einzuschlafen, wenn Sie regelmäßig um dieselbe Zeit zu Bett gehen. Sie werden dann schneller zur Ruhe finden.

6. Gut gelüftet und dunkel

Gut gelüftet und vor allem dunkel sollte das Schlafzimmer sein. Umso weniger Licht, desto besser der Schlaf. Gelüftet wird am besten abends vor dem Schlafengehen und am Morgen nach dem Aufstehen. Die ganze Nacht mit offenem Fenster zu schlafen kann im Winter zu kalt und im Sommer zu warm sein. Ein angenehm kühles Schlafzimmer eignet sich am besten für einen erholsamen Schlaf.

7. Schlafzimmer bleibt Schlafzimmer

Das Bett sollte dem Schlaf und der Liebe vorbehalten bleiben. Essen, Trinken, Arbeit und der Fernseher haben im Schlafzimmer nichts verloren. Auch Streit und längere Diskussionen gehören nicht an den Ort der Ruhe. Verschieben Sie schwere Entscheidungen und wichtige Gespräche mit dem Partner auf Zeiten, in denen Sie ausgeschlafen und erholt sind.

8. Abschalten

Eine der häufigsten Ursachen für unruhigen Schlaf oder Schlafstörungen ist Stress. Schließen Sie nach Feierabend aktiv mit der Arbeit ab, denn sie hat in Ihrem Schlafzimmer nichts zu suchen. Auch Probleme in der Beziehung belasten häufig die Nachtruhe. Reden Sie mit Ihrem Partner über Sorgen und Ängste oder probieren Sie es mit dem „Tagebuch-Trick“ und schreiben Sie Ihre Gedanken auf, um sie loszuwerden.

9. Rücksicht und Verständnis

Besonders bei einem geteilten Bett ist es wichtig, dass die Partner gegenseitig Rücksicht aufeinander nehmen und Verständnis zeigen. Jeder sollte seinen eigenen Schlafrhythmus finden, auch wenn das bedeutet, dass man nicht immer zur gleichen Zeit ins Bett geht oder eng umschlungen einschläft.

10. Feste Rituale

Auch feste Rituale können helfen, sich auf die Ruhephase einzustellen. Geeignet sind ruhige Beschäftigungen wie lesen, baden oder Tee trinken. Auch eine gegenseitige Massage unter Partnern kann sehr beruhigend wirken. Ein deftiges Abendessen und ausdauernden Sport dagegen sollten Sie lieber auf einige Stunden vor dem zu Bett gehen verschieben.

(1) BartekSzewczyk/iStock/Thinkstock