Dann ging alles ganz schnell

Eigentlich wollte Jelena nur mal die Männer etwas genauer unter die Lupe nehmen, mit denen ihre Single-Mama bei LoveScout24 flirtete. Doch dann entdeckte sie Frederik und schrieb ihm ganz spontan eine Nachricht.

Eigentlich wollte Jelena nur mal die Männer genauer unter die Lupe nehmen, mit denen ihre Single-Mama bei LoveScout24 flirtete. Doch dann entdeckte sie Frederik und schrieb ihm ganz spontan eine Nachricht. Zu ihrer Überraschung erhielt sie umgehend eine Antwort von ihm. Und dann ging alles ganz schnell…

Frederik und ich haben uns eigentlich nur kennen gelernt, weil meine Single-Mama sich bei euch angemeldet hatte und ich mit ihr über die Männer reden (ich will nicht lästern sagen) wollte, denen sie schrieb und die ihr schrieben. Da sie aber in Lübeck ist und ich in Bremen wohne, musste ich mir einen eigenen Account zulegen. Als ich dann schon mal da war, dachte ich: „Was soll’s, dann kann ich ja auch mal bei den Jungs in meinem Alter gucken“.

Dabei habe ich Frederiks Foto gesehen und ihm mitgeteilt, dass es mir gut gefällt. (Wobei wir uns immer noch nicht ganz einig sind, wer nun eigentlich wessen Foto zuerst gesehen hat). Ich hätte um ehrlich zu sein, nie gedacht, dass er antworten würde, aber er hat es getan. Und dann ging irgendwie alles ganz schnell.

Wir haben gleich Kontaktdaten ausgetauscht, an zwei Tagen hintereinander gechattet und ziemlich schnell beschlossen, dass wir uns mal treffen wollen. Am Mittwoch haben wir uns überlegt, dass Donnerstag zu spät ist für ein Treffen und wir uns lieber am selben Abend noch sehen wollen. Schon da war uns beiden klar, dass „es irgendwie passt“. Gesagt, getan, am nächsten Abend stand er mit einer Flasche Wein und zwei DVDs bei mir in der WG. Bevor wir dazu kamen, die zu schauen, haben wir uns total verquatscht und ziemlich schnell festgestellt, dass wir uns super verstehen.

Seit dem Abend haben wir kaum mehr einen Tag ohne den anderen verbracht (von Frederiks zweiwöchigem Singapur-Urlaub mal abgesehen), sind jetzt sogar schon zusammen gezogen und freuen uns jeden Tag wieder wie die Schneekönige, dass wir uns gefunden haben.

Da ich im Sommer für drei Monate nach Argentinien gehen werde, um dort Freiwilligenarbeit zu leisten, sind wir schon jetzt ein bisschen traurig, dass wir dann so lange Zeit ohne einander verbringen müssen, aber es steht außer Frage, dass Skype uns auch hier aus der Patsche helfen wird. Außerdem will Frederik mich in jedem Fall dort besuchen kommen, sofern die Klausuren und der Geldbeutel es zulassen.