Ich musste sie einfach anschreiben

Die beiden waren sich von Anfang an sehr sympathisch und so ließ auch ein erstes Treffen nicht lange auf sich warten. Sie nahmen sich genug Zeit, um sich gegenseitig kennenzulernen und unternahmen viel miteinander.

Die beiden waren sich von Anfang an sehr sympathisch und so ließ auch ein erstes Treffen nicht lange auf sich warten. Sie nahmen sich genug Zeit, um sich gegenseitig kennenzulernen und unternahmen viel miteinander. Eines Tages stellten sie fest, dass sie nicht mehr ohne den anderen leben wollten.

Christian:

Ich stöberte ein wenig bei LoveScout24 und traf auf das Profil einer jungen Frau mit kurzen Haaren und keckem Lächeln. Ich musste sie einfach anschreiben, es war mir, als ginge nichts anderes mehr. Ich schrieb sie an, und bekam eine Fehlermeldung, das Internet versagte. Ich versuchte es noch mal und bekam keine Antwort. Ich las meine Nachricht noch einmal, überprüfte, ob ich auch nicht indiskret gewesen war. Keine Spur, ich fasste noch einmal Mut und schrieb ihr eine richtig lange Nachricht, in der stand, dass ich mir nicht sicher war, ob sie denn von mir eine Nachricht erhalten habe und welchen Nerv ich beweisen musste, weil mein Internet streikte. Außerdem musste ich ihr schreiben, dass ihr Profilname „Fiorellino“ für mich zu allererst ein Zungenbrecher war, der mich herzhaft zum Lachen brachte. Und sicherlich schrieb ich noch viel mehr tollpatschiges aber nettes Zeug in dieser riesigen Nachricht. Ich musste gar nicht lange warten und bekam Antwort. Ein Bild, ein Pseudonym „Fiorellino“ und ein Betreff – „…aber was wird wohl in der Nachricht stehen?“ Ich war total gespannt, wird sie mich zurückweisen, möchte sie mit mir schreiben, oder mich vielleicht sogar treffen?

Schon wenige Nachrichten später trafen Elisabeth und ich uns in Darmstadt zu leckerem Kaffee und Stahlseilsitzen, denn die Stühle waren gegen Klau in der Fußgängerzone mit einem Stahlseil gesichert, welches am Po ziepte. Wie unterhielten uns recht angeregt. So stellten wir fest, dass wir neben Stahlseilsitzen gerne mal die gleichen Dinge genießen. Spaziergänge zwischen Rosenbeeten, Kuscheln vorm Fernseher oder im Kino, Inlineskating mit richtig Speed, Streicheln und Massieren unserer verspannter Rücken nach einer langen Woche. Es ist einfach herrlich, was Elisabeth und ich alles teilen können. Manche mögen sagen: „Einfach ihre Zeit“, ich sage: „Vieles mehr…“

Und so kam es auch, dass wir einfach immer öfter unseren Alltag gemeinsam gestalteten und uns dabei nach und nach besser kennenlernten. Wir ließen uns Zeit, uns gegenseitig ein wenig auf einander abzustimmen und genießen die Ruhe und Ausgeglichenheit, die wir uns nun schon ein halbes Jahr lang gegenseitig bescheren.

Elisabeth:

Sommer, Sonne, Urlaub … Da ich meinen Urlaub größtenteils zu Hause verbrachte, nutzte ich die Zeit um mich mal wieder bei LoveScout24 umzuschauen. Und siehe da, das Foto samt Profil von Christian alias rosendorn_ sprang mir ins Auge. Am liebsten hätte ihm sofort eine Nachricht geschrieben und ich hoffte, dass auch er auf mein Profil aufmerksam wurde und sich seinerseits bei mir meldete. Das geschah dann auch, doch leider konnte ich seine Nachricht nicht öffnen und auch einen Chatversuch bemerkte ich erst zu spät. Ich ärgerte mich darüber, die Chance Kontakt mit ihm aufzunehmen verpasst zu haben.

Doch das Schicksal meinte es gut mit mir und so trafen wir uns am nächsten Tag doch noch im Chat. Nachdem wir eine ganze Weile gechattet hatten, verabredeten wir uns bereits für den nächsten Tag zum Kaffee trinken. Da wir uns auf Anhieb gut verstanden, folgte dem Kaffee trinken ein langer Spaziergang und ein anschließender Kinobesuch. Es folgten Tage und Woche, in denen wir gemeinsam viel unternahmen, um uns in aller Ruhe besser kennen zu lernen und eines Tages konnte ich mir gar nicht mehr vorstellen, meine Zeit ohne Christian zu verbringen.

Die Liebe ist das Zarteste, was man in den Händen halten kann. Wir wünschen allen einsamen Herzen der LoveScout24-Community das ewig währende Glück vertrauter Zweisamkeit. Mögt auch Ihr es finden.