Drehen Sie die Musik auf, denn Liebe geht durch die Ohren!

Liebe geht durch den Magen?! Kann sein, aber die Ohren spielen anscheinend auch eine wichtige Rolle bei der Partnersuche. Kein Wunder: Gemeinsamer Musikgeschmack verbindet! Erfahren Sie, welchen Song Singles laut unserer Umfrage am peinlichsten finden.

Wenn man Postkartensprüchen trauen kann, ist Musik die Sprache des Herzens. Und tatsächlich kann man mit dem passenden Song sehr viel richtig machen in der Liebe, bei einigen potenziellen Partnern aber auch alles falsch. Das zumindest legt unsere aktuelle Umfrage unter rund 3.000 Singles nahe. Für über 40 Prozent sagt ein guter Song demnach tatsächlich mehr als 1.000 Worte. Auf der anderen Seite steht für 15 Prozent fest, dass sie sich nicht mit einem Partner treffen würden, der den eigenen Musikgeschmack nicht teilt. Tipp: Auf keinen Fall sollte man am ersten Abend „Barbie Girl“ von Aqua oder „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel auflegen.

Bei LoveScout24 flirten Singles nicht mehr nur durch Textnachrichten. Seit Ende vergangenen Jahres können Mitglieder über die App auch Songs verschicken. Der neue Service kommt gut an: 44 Prozent sind der Meinung, dass ein Song mehr sagt als 1.000 Worte. Ein Viertel (26 Prozent) glaubt sogar: Wenn wir die gleiche Musik mögen, ist die Chance hoch, dass wir zueinander passen – ich würde mich mit der Person treffen. Vor allem Männer sind dieser Meinung: 29 Prozent würden sich treffen, wenn die musikalische Wellenlinie stimmt, aber nur 19 Prozent der Frauen. Lediglich drei Prozent interessieren sich nicht für Musik und sehen in passenden Songs somit keinen Aussagewert. Und für zwei Prozent ist der gleiche Musikgeschmack sogar kontraproduktiv. Sie sind der Meinung, das sei langweilig – Gegensätze zögen sich an.

Liebe geht durch die Ohren: Drei Viertel ertragen Gedudel für die Liebe

Doch was tun, wenn man einen tollen potenziellen Partner kennengelernt hat und dann feststellt, dass es mit dem Musikgeschmack so gar nicht passt? Die große Mehrheit (73 Prozent) sieht es pragmatisch und ist bereit, das schreckliche Gedudel des anderen zu akzeptieren, wenn sonst alles passt. Zwölf Prozent ergreifen erzieherische Maßnahmen und versuchen, die neue Liebe vom eigenen Geschmack zu überzeugen. Doch 15 Prozent wollen weder diskutieren noch bekehren. Sie sagen: Ich würde mich nicht mit jemandem treffen, der Musik hört, die ich nicht leiden kann. Vor allem Frauen sind hier konsequent: 20 Prozent sagen leise, aber bestimmt Servus, wenn er die falschen Songs bevorzugt (Männer: 13 Prozent)

Beim ersten Sex muss die Playlist stimmen

Nicht immer ist schon vor dem ersten Treffen klar, wer welche Musik liebt. Was also, wenn man das erste Mal beim anderen zuhause ist und er oder sie gerade dann die falsche Scheibe in den CD-Player schiebt, als es beginnt, leidenschaftlich zu werden? Hier ist den deutschen Singles nicht zum Spaßen zumute. 37 Prozent sagen klipp und klar: Beim ersten Sex muss alles stimmen, also sollte man reden und gemeinsam eine Playlist zusammenstellen – erst dann kann es zwischen den Laken weitergehen. Bei neun Prozent ist schon alles zu spät, wenn die Musik nicht den Nerv trifft, zumindest für den aktuellen Abend läuft nichts mehr für sie. Weitere fünf Prozent fühlen sich sogar persönlich gedemütigt. Sie sagen: Wer auf meinen persönlichen Musikgeschmack keine Rücksicht nimmt, der hat keine zweite Nacht verdient! Immerhin jeder Vierte (25 Prozent) gibt sich versöhnlich und handelt nach dem Motto: Zuerst vernasche ich mein Date, danach können wir über die Musik reden. Vor allem Männer lassen in diesem Sinne Fünfe gerade sein: 29 Prozent wollen sich zunächst auf den Sex konzentrieren, aber nur 18 Prozent der Frauen.

Vor allem Männer fluchen vor Tokio Hotel

Männer, die es nicht vermasseln wollen, sollten auf keinen Fall „Barbie Girl“ von Aqua auflegen – mehr als jede dritte Singlefrau (36 Prozent) findet diesen Song einfach nur peinlich (Männer: 29 Prozent). Den Herren stellt es hingegen die Nackenhaare auf, wenn sie „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel ertragen müssen: 30 Prozent lehnen diesen Song ab und auch bei 18 Prozent der Damen kommt er nicht gut an. Ebenfalls nicht zu empfehlen sind: „Emanuela“ von Fettes Brot (zwölf Prozent der Singles finden den Song peinlich) und „How deep is you love“ von Take That, den acht Prozent ablehnen.

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