6 Mythen über das Küssen

Küssen macht Spaß und ist der wohl schönste Liebesbeweis zwischen zwei Menschen. Aber wussten Sie schon, wie viele Frösche man bis zum Traumprinzen küssen muss? Oder woher der Eskimokuss seinen Ursprung hat? Wir sagen's Ihnen.

Küssen macht Spaß, fühlt sich gut an und ist der wohl schönste Liebesbeweis zwischen zwei Menschen. Das weiß jeder, der schon mal ein zartes Lippenbekenntnis ausgetauscht hat. Aber wussten Sie schon, wie viele Frösche man bis zum Traumprinzen küssen muss? Oder woher der Eskimokuss seinen Ursprung hat?

Zum Internationalen Tag des Kusses hat LoveScout24 für Sie sechs Mythen rund um die schönste Nebensache der Welt unter die Lupe genommen …

Kuss-Mythos 1: Man muss viele Frösche küssen, bis man einen Prinzen findet.

Genau genommen sind es 13. Forscher des Max-Planck-Instituts in Berlin fanden heraus, dass eine Frau etwa 13 Männer kennengelernt haben muss, bis sie den Richtigen trifft. Zum Traummann geküsst – das hätte sich auch der Froschkönig der Brüder Grimm gewünscht. In dem berühmten Märchen verwandelt er sich nämlich nicht durch einen Kuss, sondern durch einen Wurf an die Wand in einen Prinzen. Zugegeben: Eine nicht nachahmenswerte Praktik für alle jene, die auf eine Liebesgeschichte mit Happy End hoffen …

Kuss-Mythos 2: Eskimos küssen mit Nasen, damit die Lippen nicht aneinander festfrieren.

Stimmt nicht. Eigentlich stammt der Eskimokuss, auch Nasenkuss oder Riechgruß genannt, aus Neuseeland. Die dortigen Ureinwohner drückten zur Begrüßung Stirn und Nase aneinander. Mit dieser Geste wollten sie ursprünglich feststellen, ob sie jemanden „gut riechen“ können. Dass es in der Arktis üblich ist, sich mit der Nase zu küssen, ist ein populärer Irrtum. Die Realität ist: Auch Eskimos küssen sich auf die Lippen. Darüber hinaus ist der Nasenkuss nicht nur im hohen Norden, sondern auch im asiatischen Raum wie Tibet, Thailand oder der Mongolei zu finden.

Kuss-Mythos 3: Küssen ist wie Fahrrad fahren, das kann man nicht verlernen.

Stimmt. Es gibt allerdings Kuss-Typen, die dringend Nachhilfe in zärtlichen Lippenbekenntnissen brauchen könnten. Wie zum Beispiel der Waschmaschinen-Küsser, der vor allem am Austausch von reichlich Körperflüssigkeit beim Knutschen interessiert ist. Oder der Höhlenforscher, der die Redewendung „die Zunge in den Hals stecken“ etwas zu wörtlich nimmt. Oder aber der Propeller-Knutscher, der seine Zunge vornehmlich im Schleudergang durch den Mund rotieren lässt. Die gute Nachricht: Mit etwas Geduld und liebevoller Nachhilfe kann jeder lernen, ein guter Küsser zu werden.

Kuss-Mythos 4: Beim Küssen kann man abnehmen.

Fakt ist: Bei einem leidenschaftlichen Kuss verbrauchen wir pro Minute bis zu 20 Kalorien. Das reicht natürlich nicht, um massenhaft Pfunde purzeln zu lassen. Regelmäßiges Knutschen lohnt sich aber trotzdem. Währenddessen werden nämlich bis zu 38 Gesichtsmuskeln aktiv und die Haut stärker durchblutet. Also ein ideales Workout gegen Falten und für einen strahlenden Teint!

Kuss-Mythos 5: Es gibt Menschen, die Angst vorm Küssen haben.

Für die meisten ist Küssen ein Grund für Herzklopfen, Glücksgefühle und Schmetterlinge im Bauch, für manch anderen aber auch Ursache für Angstgefühle und Unwohlsein. Philemaphobie ist der Fachbegriff für die Angst vor dem Küssen. Dabei fürchten die Betroffenen vor allem Infektionen oder erotische Nähe.

Kuss-Mythos 6: Vom Küssen kann man schwanger werden.

Die Frage, die zahlreichen Teenies seit Generationen auf der Zunge brennt, lässt sich ganz einfach beantworten: Nein, vom Küssen kann man nicht schwanger werden. Außer vielleicht, man wird vom Heiligen Geist geküsst …

Bildquelle: flickr.com / Copyright by: Courtney Carmody