Körpersprache bei Männern und Frauen

Zu 93 Prozent entscheidet die Körpersprache, wen wir beim ersten Treffen sympathisch finden oder nicht. Wenn Sie Mimik und Gestik beim Flirt richtig deuten können, sind Sie also klar im Vorteil. Doch Vorsicht: Zwischen Männern und Frauen gibt es kleine, aber feine Unterschiede.

Sieben Prozent: So wenig Einfluss hat der Inhalt des Gesprochenen darauf, wie Sie bei Ihrem Gesprächspartner ankommen. Den Gesamteindruck Ihrer Persönlichkeit vermitteln vor allem Körpersprache (55%) und Stimme (38%) – das fanden Studien schon im Jahr 1972 heraus.

Gerade beim Flirt ist es darum hilfreich, wenn Sie die Körpersprache Ihres Gegenübers deuten können ‐ und Ihre eigene Gestik und Mimik gezielt einsetzen.

Männer starren, Frauen schauen weg

Männer halten bei Interesse den Augenkontakt mit ihrem Gegenüber. Dieser starre Blick wird von Frauen häufig als unangenehm empfunden. Denn sie schauen eher leicht an ihrem Gesprächspartner vorbei.

Schaut ein Mann einer Frau von unten in die Augen, sagt er damit: Du gefällst mir. Frauen sind mit ihren Blicken wesentlich zurückhaltender. Blickt sie ihrem Flirt dann doch länger in die Augen, heißt das umso deutlicher: Ich flirte mit dir!

Geschäftige Hände zeigen Interesse

Die Hände Ihres Flirtpartners sind ein wichtiger Schlüssel für dessen Gemütszustand. Fährt sich die Frau mit ihren Händen oft durch ihr Haar oder spielt an ihrem Schmuck, so signalisiert sie Unsicherheit.

Das gleiche gilt, wenn sie den ganzen Abend mit gefalteten Händen dasitzt. Ein gutes Zeichen ist es dagegen, wenn Ihr Date sich mit Gegenständen auf dem Tisch oder ihrem Feuerzeug beschäftigt.

Auch Männer fahren sich durch die Haare – allerdings versuchen sie damit, ein Kompliment zu ergattern. Liegen seine Hände mit den Handflächen nach unten auf dem Tisch, fühlt er sich ruhig und gelassen und hat alles im Griff. Gestikuliert er hingegen und zeigt dabei seine Handinnenflächen, so möchte er lieber noch etwas Distanz wahren.

Die Oberkörperhaltung ist wichtig

Achten Sie auf die Ausrichtung des Oberkörpers bei Ihrem Flirt. Ist dieser Ihnen zugewandt, ist er interessiert und offen Ihnen gegenüber. Dreht er sich hingegen weg, will er sich Ihnen noch nicht öffnen. Die Haltung kann sich aber schnell ändern. Unterhalten Sie sich weiter und beobachten Sie die Veränderung.

Verschränkte Arme vor der Brust erscheinen uns oft als abweisend und desinteressiert – doch sie müssen kein schlechtes Zeichen sein. Für Männer ist es zum Beispiel oft nur eine bequeme Körperhaltung.

Auch Frauen verschränken ihre Arme häufig gar nicht, um Distanz aufzubauen. Sie wollen dadurch vielmehr Schutz suchen und sich sicherer fühlen. Und etwas Nervosität ist bei einem Date schließlich ganz normal.

Ein todsicherer Hinweis: das Spiegeln

Mit etwas Übung können Sie Ihr Date anhand dieser Signale schon ganz gut einschätzen. Doch es gibt einen todsicheren Hinweis darauf, dass Ihr Flirtpartner sich mit Ihnen wohlfühlt: Das Spiegeln. Wenn ein Mensch sich in Ihrer Gegenwart richtig wohl fühlt, ahmt er oder sie Ihre Körpersprache unbewusst nach.

Greift Ihr Flirt zum Glas, wenn Sie es tun? Ähneln sich die Gesten mit der Zeit immer mehr? Dann haben Sie Ihren Flirtpartner auf Ihrer Seite. Sie können sicher sein: Sie gefallen ihm.