Verliebt in ihre grünen Augen

Thomas sah bei LoveScout24 zum ersten Mal Christianes grüne Augen. Dann schlug der Blitz ein und er wusste, dass sie die Frau seines Lebens ist. Auch 300 Klometer Entfernung konnten ihn da nicht mehr aufhalten ...

Obwohl Christiane 300 Kilometer von ihm entfernt lebte, musste Thomas sie einfach anschreiben. Er überlegte sich einen ganz speziellen Gesprächseinstieg und seine Mühe wurde belohnt. Bald entstand ein regelmäßiger schriftlicher und telefonischer Kontakt zwischen den beiden und auch einem ersten Treffen stand nichts mehr im Wege …

Seit dem 18. Februar 2007 war ich, Thomas, Mitglied bei LoveScout24 – eine ganz schön lange Zeit, in der ich viele hübsche und interessante Frauen kennen gelernt habe. Wirklich interessant wurde es aber, als ich eines frühen Abend in die grünen Augen eines etwas verschüchterten und irgendwie fehl am Platze wirkenden Wesens blickte.

Neugier aber auch gleichzeitige Enttäuschung war das Ergebnis, als ich Christianes Profil anklickte. Es trennten uns nämlich 300 Kilometer voneinander. Trotzdem musste ich diese Frau einfach anschreiben. Aber wie? Ihre Frühstücksgewohnheit fand ich als Aufhänger für ein Gespräch passend und unverfänglich und so begann ich sie ganz locker zu analysieren. Auf eine Antwort hatte ich dabei kaum zu hoffen gewagt, aber das Gegenteil war der Fall.

Meine E-Mail war sehr gut und witzig angekommen. In dieser Zeit war ich ein aktives Mitglied und versuchte so wenig später, sie anzuchatten. Leider hakte es anfangs noch mit der Technik. Aber ich gab nicht auf, und aus dem ersten Chat wurde schon bald eine schöne Regelmäßigkeit, auf die ich mich immer mehr freute.

Einige Wochen später kam dann das erste Telefonat. Ich bin nicht gerader ein sehr gesprächiger Typ, insbesondere, wenn ich mich mit attraktiven Frauen unterhalte. Aber ich war sehr gespannt auf ihre Stimme. Endlich etwas lebendiges, beinahe greifbares, auch wenn da immer noch diese 300 Kilometer Entfernung zwischen uns waren.

Mit Ruhm habe ich mich bei unserem ersten Telefonat nicht gerade bekleckert, ich lauschte einfach verzückt ihrer Stimme. Warm und lebendig. Immer wieder fragte sie zwischendurch, ob ich überhaupt noch dran wäre – es war zum Verrücktwerden. Ich bekam meine Klappe so schwer auf.

Aber mit der Zeit wurde es immer besser. Getoppt haben wir es eines Abends mit sechs Stunden. Danach hatte meine Süße keine Stimme mehr. Ich fühlte mich so schuldig, dass ich ihr spontan einen Blumengruß schickte. Selten hatte sich jemand über Blumen so gefreut.

Es wurde allerhöchste Zeit, dass wir uns endlich trafen und so beschlossen wir, dass ich sie zu Pfingsten in Hamburg besuchte. Die Spannung war auf beiden Seiten da, aber vielleicht bei mir noch ein wenig mehr.

Ich war bisher noch nie in einer so großen Stadt wie Hamburg mit dem Auto unterwegs – was für ein Horror! Nach fast sechs Stunden Fahrt mit Stau und dem Kampf im Großstadtverkehr hatte ich es geschafft. Knapp vor ihrer Haustür hatte mein Navigationssystem mich eine Straße zu früh abbiegen lassen. Ich griff zum Handy und rief sie an. „Kein Problem, ich hol Dich.“ antwortete sie.

Tja und da war nun der so lang ersehnte Augenblick. Meine Traumfrau kam um die Ecke und bei mir schlug der Blitz ein. Jedoch leider nur bei mir. Bei ihr dauerte es noch beinahe eineinhalb Jahre lang!

Wenn ich sie heute frage, wann sie sich in mich verliebt hat, dann sagt sie, dass es langsam aber stetig in ihr gewachsen ist.