Sag mir, was du liest, und ich sage dir, wie sexy du bist

Flirtbegeisterte Bücherwürmer, horchet auf! Ihr dachtet, dass euch Lesen zwar einen gewissen Intellekt bringt, aber sicher keinen Sex-Appeal? Falsch gedacht! Es ist alles nur eine Frage der richtigen Lektürewahl – damit ihre eure Attraktivität aufwerten könnt, haben wir eine bücherfreundliche Studie für euch gemacht.

Welches Buch macht wirklich sexy?

„Stellen Sie sich vor, Sie sehen Jemanden interessanten in einem Café beim Lesen eines Buchs. Welcher Titel würde diese Person in Ihren Augen wohl noch sexier machen?“. Darauf haben insgesamt 1.700 Singles in einer LoveScout24-Studie geantwortet, und mit uns ihre Tops und Flops für den potenziellen Flirtpartner bestimmt.

Wenn Mr. Grey und Harry Potter zusammenkommen

Seien wir mal ehrlich: Dass Mr. Grey sich weit nach oben auf die attraktive Liste liest, wundert uns nicht. Der erotische Roman von E.L. James lässt sein erotisches Licht auch auf seinen Leser scheinen – das sagen 17 Prozent der Befragten. Mr. Grey hat sicherlich die Fantasien vieler Frauen angeregt und zu Neuem angestoßen – und auch an Männern geht das nicht spurlos vorbei. 19 Prozent finden es anziehend, wenn sie mit erröteten Wangen in „Fifty Shades of Grey“ vertieft ist. Na dann, Mädls, ab mit dem Näschen in die fiktive Welt des Mr. Greys – und dabei auch noch die Attraktivität steigern! Schämen war gestern.

Und wo kommt jetzt Harry Potter ins Spiel? Als Kinderbuch geschrieben, ist es wohl kaum der Prototyp der Sexiness. Aber Männer finden es wohl spannend, wenn aus Frauen plötzlich Zauberstab-wedelnde Magierinnen werden. Vielleicht, weil das Muttergefühle ausstrahlt, und sie damit zur potenziellen Partnerin für zukünftige Kinderwünsche wird? Das bleibt wohl ein Mysterium aus Hogwarts.

Wenn das männliche Gehirn arbeitet, kommen weibliche Hormone in Wallung

Frauen haben hohe Ansprüche – sagen Männer. Dass das nicht immer schlecht ist, beweist die Lektürenpräferenz beim anderen Geschlecht: wenn Mann sich mit Klassikern und tiefgründigeren Büchern auseinandersetzt, meistert er bestimmt auch schwierige Alltagssituation mit Intellekt. Da steigt mit gedankenschwerem Gut wie „Der alte Mann und das Meer“ (16 Prozent), „Wer bin ich und wenn ja, wie viele“ (15 Prozent) und „Der Alchimist“ (11 Prozent) die Chance für Männer, bei den Frauen zu punkten und mit den richtigen Büchern ihre Attraktivität zu erhöhen. Bei solchen Aussichten kann man auch getrost darüber hinwegsehen, dass man oft schwere Last mit solchen Schmökern bei sich trägt ;).

Extreme Geschmäcker und Grüffelo sind unsexy

Wie mit so vielen Dingen im Leben entscheidet das Maß – goldener Mittelweg ist hier das Stichwort. Wer jetzt denkt, er müsse sich nur so mit erotischem Lesestoff belagern, liegt falsch: Sadomaso-Hammer wie „Die 120 Tage von Sodom“ sind nur bei 4 Prozent der Befragten angesehen. Generell sollte man es bei der Lektürewahl eher gediegen halten – keine Bible-Fanatiker oder Reichtum suchende Schnösel („Denke nach und werde reich“). Auch mit fantasievollen Kinderbüchern sei angemerkt: „Der Grüffelo“ ist zwar witzig, aber wirft kein gutes Licht auf die erotische Ausstrahlung – sowas liest man dann doch lieber daheim.

 

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