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Darauf fahren Singles ab: Marken, Modelle, Farben

Wenn der Autolack zum Lippenstift passt

Audi TT, SEAT Ibiza oder doch VW Sharan? Auf welche Fahrzeug-Modelle Singles wirklich abfahren oder welchen Traumpartner sich Frauen und Männer nicht nur auf dem Beifahrersitz, sondern auch fürs Leben wünschen, lesen Sie hier. Und: Finden Sie mit unserem Test heraus, welches Auto eigentlich zu Ihnen passt.

Die Kofferraumgröße ist kein großes Auswahlkriterium. Auch über eine bequeme Rückbank machen sich die wenigsten Gedanken. Und Vans erinnern sie ohnehin an behäbige Raumschiffe, die sich in den Straßenverkehr verirrt haben. Wenn sich Singles für ein Auto entscheiden, legen sie oftmals ganz andere Maßstäbe an als platzbedürftige Familienmenschen.

Was in der Natur der Sache liegt. Schließlich werden Singles morgens oder nachmittags nicht als Teilzeit-Chauffeur in die Pflicht genommen („Einmal zur Schule, bitte!“) oder müssen Stauraum für große Kinderwagen bieten. Es sei denn, sie sind alleinerziehend. Welchen fahrbaren Untersatz Singles favorisieren, wollte die Vergleichs-Seite transparo.de jetzt genauer wissen.

Kompakt, etwas bullig und ein wenig aggressiv

Ein Team von Wissenschaftlern der Hochschule Rosenheim ermittelte im Auftrag des Portals, welche Autos Singles am liebsten fahren. Das Ergebnis: Die Singlequote ist beim Sportwagen Audi TT am höchsten (57 Prozent). Der kompakte, etwas bullige und zugegeben ein wenig aggressiv wirkende Flitzer trifft offenbar ganz den Geschmack des Single-Manns ab 40 aufwärts.

Ob er damit bei weiblichen Singles landen kann, bleibt abzuwarten, denn glaubt man einer anderen Studie werden Frauen eher bei einem VW „Beetle“ schwach („Klein, aber oho!“) oder wollen in einem Mercedes Cabrio den Wind in ihren Haaren spüren. Wenn Singles einmal nicht den schnittigen Audi TT ihr Eigentum nennen, sitzen sie im „Leon“ oder „Ibiza“ von SEAT hinterm Steuer.

Auf diese Autos stehen Singles

Ist der SEAT Ibiza wirklich ein Frauen-Auto?

Denn: Jeder zweite Besitzer der beiden spanischen Auto-Modelle (jeweils 52 Prozent) ist nach der transparo-Umfrage ein potentieller Kandidat für eine Beziehung. Oder eine potentielle Kandidatin, weil letztgenannter „Ibiza“ seinem Image als typisches „Frauen-Auto“ immer noch nicht davon gefahren ist. Doch hier scheiden sich die männlichen und weiblichen (Auto-)Geister:

Bei SEATboard.de, einer interaktiven Community der Automarke, wird die Frage „Ist der Ibiza ein Frauen-Auto?“ heiß diskutiert. Teils witzig („Er ist ja kein ‚Ford Ka‘ bei dem Frau den Lack passend zum Lippenstift aussuchen kann!“), teils kämpferisch („Frauenauto hin oder her, er ist einfach für mich ein treuer Begleiter.“) – aber immer über dem Sicherheitsgurt.

Knapp drei Viertel der Autofahrer flirtet im Straßenverkehr

Welcher Wagen das ideale Single-Auto ist – ob für Frau oder Mann –, ist auch davon abhängig, wo (in der Stadt oder auf dem Land), wie viel (morgens ein paar Kilometer ins Büro oder hunderte Kilometer als Wochenendheimfahrer nach Hause) oder warum man(n) oder frau eigentlich Auto fährt. Dass Singles das Autofahren auch manchmal zum Flirten nutzen, ist hier kein Geheimnis.

Zum Beispiel während des Haltens an einer roten Ampel, bei dem das Warten auf Grün oftmals wie eine Ewigkeit vorkommt. Der Auto-zu-Auto-Flirt ist dort eine willkommene Abwechslung. Wie der Online-Marktplatz AutoScout24 in einer Umfrage unter 1.050 Autofahrern herausfand, haben knapp drei Viertel der Deutschen (71 Prozent) bereits mit anderen Verkehrsteilnehmern geflirtet.

Autofarben-Psychologie: „Rot und rot sind leicht entflammbar“

Silvia Regnitter ist Expertin für Farb-Psychologie. Wir wollten von ihr wissen, was Autofarben über Frauen und Männer aussagen – und welcher Partner zu ihnen passt.

Wieso wählen wir eine bestimmte Farbe beim Autokauf?
Der Farbton steht für eine Botschaft, die Autofahrer ihrer Umwelt vermitteln wollen – egal, ob rot, schwarz oder weiß.

Silvia Regnitter: Expertin für Farb-Psychologie

Gibt es Autofarben, die Frauen und Männer besonders mögen?
Sicher, doch interessanter ist, was diese Farben über die Geschlechter aussagen.

Und was?
Rot steht beim Mann für körperliche Dominanz, aber auch für Unpünktlichkeit. Vielleicht parkt er deshalb öfters mal auf dem Bordstein. Bei Frauen steht rot für Power, Fitness und Bewegung.

Passen rot und rot zusammen?
Oh ja, die beiden sind – beziehungstechnisch gesehen – sogar leicht entflammbar.

Was bedeuten andere Autofarben?
Modefarbtöne, wie grün oder pink, zeigen Experimentierfreude und Kreativität. Blau steht für Klarheit, Verlässlichkeit, Pünktlichkeit. Metallic-Töne sollen Leichtigkeit und Eleganz vermitteln.

Und schwarz und weiß?
Schwarz steht für einen außergewöhnlichen und unkonventionellen Charakter. Und weiß für Freiheit und Offenheit. Schwarz und weiß ergeben zudem eine Yin-und-Yang-Konstellation – entgegengesetzt und doch aufeinander bezogen.

Traumpartner gesucht: nicht nur für den Beifahrersitz

Zwar turtelt der Großteil der Befragten (40 Prozent) eher selten von Auto zu Auto, jedoch nutzt knapp ein Drittel (31 Prozent) das Stehen an einer Ampel oder im Stau für einen Flirtversuch. Das Portal fragte zudem, welche Charaktereigenschaften der Wunschpartner der deutschen Autofahrer vor allem haben sollte – nicht nur auf dem Beifahrersitz, sondern auch im Leben.

Frauen wie Männer bevorzugen lockere und ausgeglichene Typen (51 Prozent), gefolgt von aufgeschlossenen und ausgeflippten (24 Prozent) sowie temperamentvollen und heißblütigen (17 Prozent) Zeitgenossen. Fällt der Blick auf spezielle Automarken oder -Modelle suchen männliche PORSCHE-Fahrer eher einen ruhigen Gegenpol (71 Prozent) zu ihrem „Carrera“ oder „Boxster“.

Bei männlichen SEAT-Inhabern haben im Gegensatz dazu temperamentvolle Damen (57 Prozent) die besseren Karten – nicht nur, wenn die Navi-Geräte im Auto mal ausfallen. Acht von zehn Besitzerinnen eines PEUGEOT suchen nach einem ruhigen Partner. Und jede vierte FIAT-Fahrerin hätte gerne einen belesenen und tiefgründigen Partner (27 Prozent).

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Autor: Elisabeth Andres
Als Content Marketing und Social Media Managerin bei LoveScout24 betreut Elisabeth Andres nicht nur das Magazin und unsere Social Media Kanäle, sondern auch die Werkstudenten in der Redaktion. Die passionierte Snowboarderin und Schweiz-Liebhaberin erklärt immer wieder gerne, wie großartig doch der Winter ist – mitunter so überzeugend, dass auch der Rest der Redaktion daran glaubt.
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