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Geschichte des Datings

Freie Liebe: Dating in der Hippie-Zeit

Love and Peace – das sind zwei Dinge, die untrennbar mit der Hippiezeit der 60er und 70er Jahre verbunden sind. Hippies sind nicht nur für ihre auffällig bunten, selbstgemachten Kleidungsstücke sowie ihre Experimentierfreudigkeit mit Drogen bekannt, sondern auch für die sexuelle Revolution und für das daraus resultierende Konzept “freie Liebe”, das sie zu dieser Zeit anstießen und lebten.

Anfang der 60er Jahre war es gesellschaftlich noch verpönt, kurze Röcke und knappe Hotpants in der Öffentlichkeit zu tragen. Das änderte sich mit der sexuellen Revolution währen der Hippie-Ära – Miniröcke, Hotpants und andere freizügige Kleidungsstücke wurden ein fester Bestandteil des Kleiderschrankes und öffentlich nach und nach mit Selbstverständlichkeit getragen. Nicht nur die Garderobe änderte sich mit der sexuellen Revolution schlagartig, sondern auch das Verständnis von Liebe, Sex und Leidenschaft.

1. Freie Liebe aus Ausbruch: Etiquette in den frühen 60ern

Obwohl feministische Bewegungen sich zu dieser Zeit verstärkt für Frauenrechte sowie Gleichberechtigung einzusetzen begannen, gab es immer noch unausgesprochene Verhaltensregeln, die vor allem bei Dates eingehalten werden sollten. Von Männern wurde erwartet, dass sie ihren Dates die Tür aufhalten, die Kinotickets und Getränke sowie Essen nach dem Date bezahlen. Frauen sollten im Gegenzug darauf achten, dem Mann nicht das Gefühl zu geben, intelligenter zu sein als er – harte Zeiten für clevere Köpfe! Zudem empfiehl ein Dating-Ratgeber von damals, dass Frauen den Mann beim ersten Date nicht küssen sollen, damit dieser sich nicht zu schnell in Sicherheit wiegt und sich weiterhin um sie bemüht.

freie liebe

2. Hippie-Zeit: Keine Tabus mehr – nur noch freie Liebe

Als die Hippie-Bewegung Mitte der 60er anfing zu wachsen, war freie Liebe ein großer Trend – es ging um Freiheit des Menschen und insbesondere um die Natürlichkeit der Liebe und Sexualität. Die Jugendgeneration der 60er und 70er Jahre rebellierte gegen starre, festgefahrene Bilder von Ehe, Familie und konservativen Werten, die noch von ihren eigenen Eltern als Lebensideal angestrebt wurden. Die vollständige sexuelle Revolution entflammte vor allem im Laufe der 70er Jahre in Kommunen mit dem Bruch bisheriger Tabus.

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Auch wenn Kommunen das extremste Beispiel für freie Liebe und sexuelle Revolution waren und nicht jeder sich dieser Idee anschließen wollte, hat die Hippie-Ära der 60er und 70er Jahre definitiv einen großen Wandel in die Dating-Welt gebracht. Konservative und erstarrte Vorstellungen von Leben, Liebe und Familie wurden gelöst, um Platz zu machen für Gleichberechtigung, Freiheit und selbstbestimmte Liebe – ganz nach dem Motto ‚Live, Laugh, Love!‘

 

 

Bildrechte: (1) NataliaMills/ iStock/ Thinkstock; (2) Purestock/ Thinkstock; (3) dolgachov/ iStock/ Thinkstock
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